Fachtagung „Zukunft der öffentlichen Bibliotheken“ in der Bezirksregierung Detmold

Bibliotheken sind für viele Menschen noch immer sehr eng mit dem Vorgang des vor Ort Ausleihens von Printmedien verbunden. Das Kulturgut Buch wird aber zukünftig immer weniger an die bedruckte Papierform gebunden sein, sondern immer mehr Leser werden digitale Angebote auf ihrem E-Bookreader oder Tablet-PC nutzen. Somit stehen auch die Bibliotheken vor großen Veränderungen. Daher hat die Bezirksregierung Detmold zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der neben Ausblicken auf die Zukunft auch heute schon realisierbare digitale Angebote öffentlicher Bibliotheken vorgestellt wurden.
Die Präsentationen zu den Vorträgen dieser Veranstaltung können Sie sich hier ansehen:
Herr Deeg-Zukunftswerkstatt: Die Bibliothek der Zukunft – Anforderungen an Ausstattung und Strukturen
Frau Heyder- hbz: DigiBib – Die Digitale Bibliothek
Frau Ludwig – DiViBib: Mehr als Bücher- digitale Medien und die Onleihe in der BibliothekFrau Lücke – Stadtbibliothek Warendorf: Die Bibliothek als Bildungspartner / Klotz am Bein – Helfer in der Not

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Lesen und lesen lassen

Herne. Margherita Sinnathamby ist mit Büchern aufgewachsen. In Italien geboren, kam sie mit ihrer tamilischen Familie nach Deutschland, als sie zwei Jahre alt war. Vor allem ihre Mutter begleitete sie in die Stadtbibliothek. (mehr)

Melissa las alleine 40 Bücher

Espelkamp. Eine Erfolgsgeschichte: 2002 von der Stadtbibliothek Brilon entwickelt, ist der Sommer LeseClub (SLC) heute das größte Leseförderprojekt in Nordrhein-Westfalen. Schüler und Schülerinnen aus 125 Städten zwischen Rhein und Weser haben während der Sommerferien kräftig gelesen. Dabei waren auch 227 Jugendliche aus Espelkamp, von denen 165 erfolgreich waren. Das heißt, sie haben mindestens drei Bücher geschafft. (mehr)

Lernen in der Stadtbibliothek

Münster – Die 20-jährige Veronika studiert Jura, ihre 18-jährige Freundin, die ebenfalls Veronika heißt, bereitet sich als Schülerin auf eine Spanisch-Klausur vor. Zusammen sitzen sie gerade – umgeben von Schreibblöcken und Büchern – in der Stadtbücherei. „Wir haben uns hier zum Lernen verabredet“, sagen sie mit einer Selbstverständlichkeit, als sei die Bücherei der beste Ort zum Pauken. (mehr)

Ehrenamtliche treten zur Bücherei-Rettung an

Der Beschluss des Stadtrates, aus Kostengründen die fünf Stadtteil-Bibliotheken zu schließen, hat in Schloß Neuhaus, Elsen, Wewer, Sande und Dahl viele Menschen mobilisiert. Sie wollen die Einrichtungen erhalten. (mehr)

Digitales Lesen als Gefahr?

Eine Neurowissenschaftlerin berichtet in der Süddeutschen Zeitung über die Gefahren des digitalen Lesens: „Ich wollte mein Lieblingsbuch lesen, doch es gelang mir nicht“

DRM

auch die Nutzer amerikanischer Bibliotheken scheint das Ausleihen von Büchern per DRM nicht zu überzeugen. Jedenfalls gibt es auf dem blog von Brad Colbow eine tolle Illustration dazu, wie man sich aus der Cleveland-Bibliothek ein Audio-Buch herunterläd.

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